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Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (Link zur Startseite)

Forschungsbereich 1

Familie und Fertilität

Forschungsdirektor: Dr. Martin Bujard

Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit den Themen dieses Schwerpunktes ist die Tatsache, dass sich seit dem Ende des zweiten Geburtenrückgangs in (West-)Deutschland ein konstant niedriges Geburtenniveau eingestellt hat. Mit zusammengefassten Geburtenziffern, die derzeit um 1,4 schwanken, gehört Deutschland im internationalen Vergleich zu den Ländern mit einer sehr niedrigen Geburtenhäufigkeit. Dieses niedrige Niveau ist eine wesentliche Ursache für den demografischen Wandel und die damit einhergehende Alterung in Deutschland. Ziel des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung ist es, zur Erklärung des niedrigen Geburtenniveaus beizutragen. Dazu werden in den beiden Forschungsgruppen dieses Forschungsbereichs zwei Themen besonders fokussiert.

Forschungsgruppe 1.1: Familienleitbilder

Die Forschungsgruppe 1.1 konzentriert sich auf den Einfluss kulturell verbreiteter Normalitätsvorstellungen auf das Familienleben. Sie geht von der Annahme aus, dass neben strukturellen Rahmenbedingungen auch kulturelle Einflüsse die Lebensformen und das Geburtenverhalten in hohem Maße beeinflussen, welche jedoch bislang noch nicht hinreichend untersucht worden sind.

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Forschungsgruppe 1.2: Kinderlosigkeit und Kinderreichtum (K&K)

Die Forschungsgruppe 1.2 befasst sich mit den beiden Fertilitätsmustern, die für den Geburtenrückgang in Deutschland verantwortlich sind: zum einen mit Kinderlosigkeit und ihrer zunehmenden Verbreitung, zum anderen mit Kinderreichtum und seinem Rückgang. Kinderreichtum meint dabei die Geburt von drei oder mehr Kindern.

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Zusatzinformationen

Kontakt

Dr. Martin Bujard

Telefon: +49 611 75 3309
Fax: +49 611 75 3960

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