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Großstädte in Deutschland mit starkem Bevölkerungszuwachs

Grafik des Monats – Januar 2015

Unter allen Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland sind in den letzten Jahren die Einwohnerzahlen der Großstädte am stärksten angestiegen. Wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) errechnet hat, verzeichnete Berlin zwischen 2011 und 2013 einen durchschnittlichen Zuwachs von 43.000 Einwohnern pro Jahr. Dahinter folgen München (22.600), Hamburg (13.600) und Frankfurt (11.500).

Nahezu alle großen Städte in Deutschland haben eine positive Zuwanderungsbilanz, allerdings zeigen sich hierbei erhebliche Unterschiede. Insbesondere die ‚Gateway Cities‘ Berlin, München, Hamburg, Frankfurt und Stuttgart weisen hohe Zuwanderungsgewinne aus dem Ausland auf. "In diesen Städten lassen sich rund drei Viertel des Bevölkerungswachstums auf internationale Zuwanderung zurückführen", erklärt Susanne Stedtfeld vom BiB. Im Gegenzug beziehen die ebenfalls stark gewachsenen Städte Leipzig (10.000), Dresden (6.400) und Münster (6.000) ihre Bevölkerungsgewinne ganz überwiegend aus Binnenzuwanderung. Bei Köln (9.700) und Hannover (5.300) halten sich Außen- und Binnenwanderungsgewinne in etwa die Waage.

Zugewinne aus Wanderungsbewegungen sind der wichtigste Grund für großstädtisches Bevölkerungswachstum. Zwar beeinflusst auch die natürliche Entwicklung, die sich durch Geburten und Sterbefälle ergibt, das Bevölkerungsgeschehen - im Vergleich zu Wanderungen spielt sie jedoch eine weit weniger wichtige Rolle.

Die Grafik zeigt in einem Balkendiagramm den durchschnittlichen jährlichen Bevölkerungszuwachs ausgewählter deutscher Städte zwischen 2011 und 2013 Großstädte in Deutschland mit starkem Bevölkerungszuwachs

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